influencer briefing, das sollte drin stehen

Du hast die passenden Influencer für deine Kampagne gefunden und mit ihnen bereits alle Konditionen verhandelt? Dann solltest du im nächsten Schritt alle wichtigen Details deiner Kampagne und der Umsetzung kommunizieren. Dazu können Briefings, wenn sie richtig umgesetzt werden, ein hilfreiches Tool sein. Warum ein Briefing für dich wichtig ist, worauf du bei der Umsetzung achten solltest und welche Inhalte hinein gehören erfährst du in diesem Beitrag von uns.

warum Briefings wichtig sind

Briefings stellen die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Influencern dar. In einem Briefing wird die gesamte Kooperation geregelt, indem alle relevanten Informationen kurz und prägnant zusammengefasst werden. So kann eine Grundlage für die gegenseitigen Erwartungen gebildet und Missverständnisse vermieden werden. Briefings sorgen für eine Abstimmung der Marken- und Influencerziele aufeinander und helfen dabei, dass sich die Markenidentität mit der kreativen Freiheit der Influencer vereinbaren lässt.

Kurz und knapp sorgt ein Briefing für Klarheit auf beiden Seiten der Kooperation!

Worauf du achten solltest

Allerdings können Briefings den Erfolg einer Kampagne auch gefährden, wenn sie nicht richtig umgesetzt werden. Du wandelst bei der Umsetzung auf einem schmalen Grat zwischen detaillierten Vorgaben, um deine Ziele verfolgen zu können, und zu präzisen Vorgaben, die kontraproduktiv sind, da sie die Influencer zu sehr einschränken.

Du solltest die Zusammenarbeit klar definieren, aber ohne dabei die Kreativität der Influencer einzuschränken. Denn dann können sie nicht ihrem gewohnten Stil treu bleiben, wodurch ihre Authentizität gefährdet wird. Außerdem besteht durch zu viele Informationen auch die Gefahr, dass die wirklich wichtigen untergehen.

was gehört in ein briefing?

  1. Unternehmensvorstellung: Stelle dich und dein Produkt kurz und prägnant vor.
  2. Kampagnenziele: Beschreibe in ein paar Sätzen die Ziele, die du mit der Kampagne verfolgst. 
  3. Vision: Skizziere eine Idee, wie du dir die Umsetzung der Kampagne vorstellen kannst. Unterstütze diese mit Beispielen zur Inspiration.
  4. Content und Kanäle: Definiere welche Art von Content du dir auf welchem Social Media Kanal von den Influencern wünscht.
  5. Timings: Definiere den Kampagnenstart und -zeitraum sowie wichtige Timings während der Umsetzung.
  6. Do’s and Don’ts: Liste Dinge auf, die bei der Umsetzung beachtet werden sollen.
  7. Bedingungen: Erläutere alle weitern wichtigen Informationen, wie z.B. Erwähnungen oder zu verwendende Hashtags

Fazit

Briefings sind definitiv wichtig, um einen Überblick über die Kampagne zu geben und für Klarheit auf beiden Seiten zu sorgen. Allerdings sollte man immer darauf achten, nicht allzu konkrete Vorgaben aufzustellen, damit die Influencer nicht zu sehr eingeschränkt werden.

Anna Brauer

Anna Brauer

Influencer Marketing Management

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